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Kreis Emmendingen - Teningen

31. Jan 2012 - 17:27 Uhr

"Förderverein Jugendtreff e.V." übergab Vereinsvermögen an die Jugendpflege Teningen

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Nach seiner Auflösung im Dezember 2011 übergab der Teninger Förderverein Jugendtreff e.V. heute Nachmittag sein Vereinsvermögen satzungsgemäß an die Jugendpflege der Gemeinde für die ideelle und materielle Unterstützung des Jugendtreff Teningen. Zweiter Vorsitzender Dieter Heitzmann, Kassenwart Manfred Scherble und Beisitzer Ortwin Vollmer überreichten das Finanzbuch im Wert von über 5.000 Euro symbolisch an Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker und Petra Gisler von der Jugendpflege, die sich für die über Jahre hinweg großartige Arbeit bedankten.

1978 wurde der Verein zur Förderung des Teninger Jugendtreffs erstmals in der Satzung erwähnt. Mit großem Engagement unterstützten die Mitglieder rund 32 Jahre lang den Aufbau und die Erhaltung des Jugendtreffs. Den ersten großen Einsatz forderte in den Anfangsjahren zum Beispiel der Wiederaufbau des Jugendtreffs nach einem Brand. Bei der „Bausteinaktion“ konnte der Verein so viel Geld sammeln, dass das Gebäude wieder hergestellt werden konnte. Mit großem Dank erinnerte sich der Vorstand an die vielen freiwilligen Helfer, die nicht nur hier sondern über die ganzen Jahre hinweg großen Einsatz für die Jugendlichen in Teningen gezeigt haben. Dies war nicht selbstverständlich, es gab auch Gegner der Jugendunterstützung in der Gemeinde. Kassenwart Manfred Scherble war seit 1982 Mitglied des Fördervereins: „Das Image des Jugendtreffs war damals auf dem Boden, und das war meine Motivation einzusteigen. Ich halte es für wichtig, die Jugend ernst zu nehmen und zu unterstützen.“

Gründungsmitglied Ortwin Vollmer erklärte wie es heute zur Auflösung des Vereins kommt: „Der Verein hat sich sozusagen selbst überflüssig gemacht. Wir haben es geschafft, die Jugendarbeit nachhaltig zu gestalten und den Jugendtreff in der Gemeinde zu etablieren.“ Die Bücher werden nun geschlossen, was aber keinesfalls ein Schlussstrich bedeutet. Die Strukturen und Schwerpunkte in der Gemeinde haben sich heutzutage einfach verlagert, laut Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker. „Der Grundsatz ‚Wir machen was!’ ist aktueller denn je“, sagte er. "Jedoch brauchen wir nun das Engagement mehr an anderen Stellen. Unterstützung für den Jugendtreff kann aber auch jederzeit wieder notwendig sein, dann steht einer Neugründung nichts im Wege."

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