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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

27. Jan 2012 - 16:59 Uhr

Gefahr durch Dreisamhochwasser - Schreiben von GRÜNEN-Stadtrat Helmut Thoma

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Schreiben von GRÜNEN-Stadtrat Helmut Thoma vom heutigen Tage an den Amtsleiter des für den Dreisamuferradweg zuständigen Garten- und Tiefbauamtes:

guten tag herr uekermann,

am dienstag erlebte ich zum wiederholen male (wie zuvor mehrfach in den vergangenen wochen) eine situation,
in der lt. beschilderung der dreisamradweg im bereich unter den schwabentorbrücken wegen hochwassers
gesperrt war, obwohl an keiner stelle auch nur ansatzweise von einer überflutung die rede sein konnte; die
angefügten fotos veranschaulichen das gesagte - und belegen, dass die genannte sperrung bereits westlich der
fabrikstraße beginnt.

fast niemand nimmt dieses verbot ernst, wenn es so offenkundig unbegründet ist. wer dennoch eine andere
route wählt, ärgert sich angesichts der in wirklichkeit völlig problemlosen situation.

wenn diese beschilderung wirklich eine gefahr abwenden soll (die ja in den vergangenen acht wochen tatsächlich
mindestens dreimal bestand und die im verg. jahr ein todesopfer forderte ) - und nicht nur der rechtlichen
absicherung verantwortlicher stellen bei der stadt (und ggf. polizei / feuerwehr??) dienen soll, bitte ich folgende
vorschläge zu prüfen:

1. bei tatsächlicher gefahr (überflutung auf voller breite ) erfolgt eine wirksame mechanische absperrung der betroffenen
abschnitte z.b. mit gittern (unter den bahnbrücken weiter westlich ist die situation immer noch etwas kritischer als
im bereich schwabentorbrücken)

2. diese sperren dürfen allerdings nur so lange verbleiben, wie die gefahr auch wirklich besteht (sonst werden auch
diese ignoriert); dies setzt den einsatz entspr. personals auch an wochenenden und feiertagen voraus. wenn
mechanische absperrungen mehr als nur wenige stunden nach abfließen des hochwassers bestehen bleiben,
werden sie - so meine beobachtung - von radlern oder fußgängern beiseite geschoben.

3. es muss eine permanente ausschilderung von geeigneten umleitungsstrecken geben. (anmerkung: dies wäre bei sperrung
einer wichtigen kfz-straße eine selbstverständlichkeit - und das sollte in einer fahrradfreundlichen stadt auch für
wichtige
radrouten gelten).

4. hinweis an der radwege-einmündung fabrikstraße, dass die sperrung erst vor der leo-wohlleb-brücke beginnt;
konsequenterweise müsste auch ab hier eine umleitung existieren.

vielleicht haben wir ja bereits kommende woche im AK radkonzeption gelegenheit, das thema anzusprechen.

vielen dank schon jetzt für ihre unterstützung.

mit freundlichen grüßen

helmut thoma, stadtrat

(Presseinfo: Gemeinderatsfraktion Junges Freiburg/DIE GRUENEN vom 27.01.2012)

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