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Stadtkreis Freiburg - Freiburg
7. Feb 2012 - 00:00 UhrBürgermeister und Regierungspräsident a.D. Sven von Ungern-Sternberg vollendet 70. Lebensjahr - Langjähriger Kommunalpolitiker war sieben Jahre Mitglied des Gemeinderats und 20 Jahre Baudezernent und Bürgermeister der Stadt Freiburg
| Sven von Ungern-Sternberg, ehemaliger Stadtrat und CDUFraktionsvorsitzender, Bürgermeister und Baudezernent und südbadischer Regierungspräsident von 1998 bis 2007, vollendet am kommenden Dienstag (7.Februar) sein 70. Lebensjahr. Mit 36 Jahren (1971 – 2007) ohne Unterbrechung in politischen Mandaten und Ämtern in und für Freiburg gehört von Ungern-Sternberg zu den dienstältesten und bekanntesten Persönlichkeiten der Stadtpolitik. Die Stadt Freiburg und der CDU-Kreisverband, dessen Mitglied Sven von Ungern- Sternberg seit über vierzig Jahren ist, geben anlässlich des runden Geburtstags am Dienstag, 7. Februar, einen gemeinsamen Empfang. Sven von Ungern-Sternberg, gebürtiger Berliner des Jahrgangs 1942 und seit dem Studium in Freiburg zu Hause, hat wie kaum ein anderer über rund ein Vierteljahrhundert Freiburger Stadtpolitik als Stadtrat und Bürgermeister mit gestaltet. Als damals 29jähriger wurde der promovierte Jurist und Diplom-Volkswirt 1971 zum ersten Mal als damals jüngstes Mitglied für die CDU in den Gemeinderat gewählt; bereits zwei Jahre später war er Fraktionsvorsitzender. 1978 wählte der Gemeinderat v. Ungern-Sternberg, damals Landesbeamter im Landratsamt Emmendingen, zum Baubür2 germeister. 1982 kandidierte Sven von Ungern-Sternberg für die CDU für das Amt des Oberbürgermeisters und unterlag mit knappem Abstand im 2. Wahlgang gegen Rolf Böhme. Ein Jahr später übertrug der Gemeinderat ihm nach dem Tod von Bürgermeister Graf das Amt des Ersten Bürgermeisters und allgemeinen Vertreters des Oberbürgermeisters. Im gleichen Jahr wählte der Regionalverband Südlicher Oberrhein zu seinem Vorsitzenden. Als Dezernent für Planung, Hoch- und Tiefbau, Vermessungsamt und Bauordnung – 1988 kam noch das Amt für öffentliche Ordnung hinzu – setzte v. Ungern-Sternberg bundesweit beachtete Maßstäbe in Städtebau und Stadtentwicklung. Er zeichnete verantwortlich für den Flächennutzungsplan von 1980 und dessen Fortschreibung Mitte der 90er Jahre, ließ den ersten Verkehrsentwicklungsplan aufstellen und setzte ein ehrgeiziges Neu- und Ausbauprogramm für Stadtbahnen um. Planung und Bau der beiden neuen Stadtteile Rieselfeld und Vauban, die Umgestaltung des gesamten Bahnhofsbereichs mit Konzerthaus, neuem Hauptbahnhof und Hotels oder mehrere Stadtbahnlinien sind nur einige Beispiele der vielen Großprojekte, die während seiner Amtszeit im Technischen Rathaus geplant und gebaut wurden. Freiburg heimste in dieser Zeit zahlreiche Auszeichnungen für eine herausragende Baukultur und vorbildliche Planungen ein. Im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit galt v.Ungern- Sternberg – obgleich selbst weder Architekt noch Ingenieur – als ein ebenso erfahrener wie geschickter Stadtpolitiker und Baubürgermeister, der über alle Parteigrenzen hinweg Respekt genoss und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren wusste. 1998 berief Ministerpräsident Teufel ihn zum südbadischen Regierungspräsidenten und Nachfolger von Conrad Schroeder. In seine neunjährige Amtszeit als Regierungspräsident fielen die Landesverwaltungsreform, mit der dem Präsidium zahlreiche bis dahin selbstständige Fach- und Sonderbehörden zugeordnet wurden, sowie der Neubau des Regierungspräsidiums in der Bissierstraße. Nach v. Ungern-Sternbergs 65. Geburtstag im Februar 2007 hatte die Landesregierung die Dienstzeit verlängert; Ende 2007 wurde er von Ministerpräsident Oettinger und Bundesminister Wolfgang Schäuble in den Ruhestand verabschiedet. Bis heute ist er Vorsitzender des Münsterbauvereins. Oberbürgermeister Dieter Salomon würdigt die Verdienste des früheren Bürgermeisters und Regierungspräsidenten für die Freiburger Stadtpolitik: „Als Bürgermeister und Baudezernent war Sven von Ungern-Sternberg ein Glücksfall für Frei3 burg, und an der Spitze des Regierungspräsidiums waren seine kommunale Erfahrung und seine Verlässlichkeit ein Gewinn für Freiburg und für alle Städte und Gemeinden.“ Seine Handschrift werde noch lange in vielen Projekten und Entwicklungskonzepten sichtbar bleiben. (Presseinfo: Walter Preker, Presse- und Öffentlichikeitsreferat, Stadt Freiburg >>> Weitere Meldungen aus der Rubrik "RegioMix (dies & das)" anzeigen. Info von Medieninformation (1) Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung. P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends! |


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