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Stadtkreis Freiburg - Freiburg
1. Sep 2010 - 18:04 UhrFrauenfußball, DFB-Pokal >> Zwischen Stolz und Enttäuschung: DFB-Pokal-Aus für die SC-Frauen beim Vorjahresfinalisten FF USV Jena mit 2:4 (1:0/2:2) nach Verlängerung
| Die Fußballerinnen des SC Freiburg haben eine Überraschung knapp verpasst. In der zweiten Runde des DFB-Pokals unterlag der Zweitligist beim Vorjahresfinalisten FF USV Jena mit 2:4 (1:0/2:2) nach Verlängerung. Die Tore für den Tabellenführer der Zweiten Bundesliga Süd erzielten Essi Sainio (26. Minute) und Juliane Maier (87. Foulelfmeter). Für den Erstligisten trafen Stephanie Milde (53.), Genoveva Anonma (70./Foulelfmeter), Sylvia Arnold (94.) und Lisa Seiler (118.). Vom Anpfiff weg war kein Klassenunterschied ersichtlich. Die Freiburgerinnen zogen unbekümmert ihr Spiel auf und setzten den Favoriten unter Druck. Verdienter Lohn war der Führungstreffer durch die Debütantin Essi Sainio. Die Finnin machte nach einem Kreuzbandriss ihr erstes Spiel im SC-Trikot und setzte ihre guten Trainings-Ansätze nahtlos im Spiel fort. In der 26. Minute tankte sie sich auf der linken Außenbahn energisch durch, drang in den Strafraum ein und überwand Jenas Torhüterin Jana Burmeister mit einem platzierten Flachschuss ins kurze Eck zur 1:0-Führung. Eine andere vermeintliche Debütantin durfte wider Erwarten nicht in Jena auflaufen. Der französische Verband erteilte Neuzugang Marina Makanza keine Freigabe und so musste die französische U20-Nationalspielerin am Spielfeldrand zuschauen. Bis zum Pausenpfiff behielten die Gäste das Heft des Handelns weiter in der Hand – mit einem Makel: „Wir hätten in der ersten Halbzeit die Führung ausbauen müssen, waren aber im Abschluss zu unkonzentriert“, monierte SC-Trainer Milorad Pilipovic. Kurz nach der Halbzeit rächte sich die Abschlussschwäche der Breisgauerinnen, als Stephanie Milde eine Unachtsamkeit in der SC-Defensive zum 1:1-Ausgleich nutzte (53.). Fortan ließ sich der SC vom Tabellen-Siebten der Bundesliga beeindrucken und die Gastgeberinnen bespielten munter die Defensive der Gäste. Dementsprechend unzufrieden war Pilipovic mit der Phase nach dem Ausgleich. „Da haben wir uns zu sehr hinten rein drängen lassen und haben zu wenig agiert“, ärgerte sich der 52-Jährige. Logische Konsequenz war der 2:1-Führungstreffer, den Jenas Torjägerin Genoveva Anonma per Foulelfmeter erzielte (70.). Es war bereits ihr neunter Treffer im laufenden Wettbewerb. Doch anstatt sich vom erstmaligen Rückstand noch mehr beeindrucken zu lassen, kämpften, spielten und rannten die SC-Frauen um den Einzug in die Verlängerung. Die eingewechselte Romina Kuffner nutzte dann kurz vor Schluss ihren Frische-Vorteil, marschierte in den Sechzehner, wo sie regelwidrig gelegt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Juliane Maier sicher zum 2:2-Ausgleich (87.), der für eine 30-minütige Verlängerung des Pokal-Erlebnisses sorgen sollte. Doch in der Verlängerung verließ die SC-Frauen etwas die Konzentration und der Erstligist kam noch zu zwei Toren. Sylvia Arnold (94.) und Lisa Seiler (118.) schossen die Thüringerinnen in die nächste Runde. Logischerweise war die Enttäuschung bei den SC-Spielerinnen groß nach dem Ausscheiden: dem Favoriten lange Paroli geboten, ihn phasenweise sogar dominiert und am Ende doch mit leeren Händen da gestanden. SC-Trainer Milorad Pilipovic versuchte seine Mannschaft nach der Partie aufzubauen: „Natürlich sind die Mädels enttäuscht. Wir waren ein absolut ebenbürtiger Gegner und haben Jena große Schwierigkeiten bereitet. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Ich bin stolz auf diese Leistung und das können die Mädels auch sein“, zollte er dem 120-minütigen Auftritt seiner Mannschaft Respekt. Und vor allem eines stimmte den Trainer optimistisch: „Das war heute eine große Steigerung im Vergleich zum letzten Liga-Spiel gegen Crailsheim. Wir haben fast alles aufgeboten, was nötig ist – wir haben bravourös gekämpft, gute Kombinationen gehabt, sehr viel investiert, sind aber leider nicht belohnt worden, da am Ende eine Nuance entschieden hat und die hat leider den Ausschlag zugunsten von Jena gegeben.“ Die englische Woche der SC-Frauen endet am Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenachten der Zweiten Bundeslia Süd VfL Sindelfingen. Anstoß ist um 14 Uhr. Stenogramm >> Aufstellungen: FF USV Jena: Burmeister - J. Arnold, Groll, Brosius, Schwarz (65. Lehnert) - Radtke, Milde (83. Feulner) - Schiewe, Anonma, S. Arnold - Bartke (75. Seiler) SC Freiburg: Brunner - Wendlinger, Nowak, Zirnstein, Maier – Krüger, Haag (72. L. Hummel) – Hegenauer (72. Kuffner), Meyer, Sainio (55. Amann) – Lohmann Tore: 0:1 Sainio (26.), 1:1 Milde (53.), 2:1 Anonma (70. Foulelfmeter), 2:2 Maier (87. Foulelfmeter), 3:2 S. Arnold (94.), 4:2 Seiler (118.) Zuschauer: 128 Schiedsrichterin: Söder (Schwarzenbruck) Gelbe Karte: Anonma / - (Info: Niklas Ziegler, Pressesprecher, Abteilung Frauenfußball) Weitere Meldungen aus der Rubrik "Sport" anzeigen. Info von RT-Medieninfo (1) Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung. P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends! |

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