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Ortenaukreis - Meißenheim

3. Sep 2010 - 09:57 Uhr

Spatenstich in Meißenheim: Kiefer Schweißtechnik investiert in die Zukunft: „Wir bekennen uns gern zu unserem Standort“

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Die Bauarbeiten für das neue Gebäude des Meißenheimer Familienunternehmens Kiefer
Schweißtechnik haben begonnen. Zum symbolischen Spatenstich kamen am Donnerstag,
2. September, der stellvertretende Bürgermeister Heinz Schlecht und Architekt Jürgen
Grossmann auf die Baustelle, um gemeinsam mit Bauherr und Unternehmer Gottfried Kiefer offiziell den Beginn der Bauarbeiten einzuläuten.

„Wir freuen uns, dass nach dem Hauptquartier der Fuchs Technology AG ein zweites
architektonisch herausragendes Gebäude in unserer Gemeinde entsteht“, sagt Heinz
Schlecht im Namen der Gemeinde. „Das ganze Dorf wird aufgewertet und man spürt eine Art Architektur-Tourismus, der unseren Gastwirten natürlich sehr gelegen kommt.“

Der Neubau nach dem Entwurf von Grossmann Architekten aus Kehl entsteht nur 350 Meter Luftlinie vom jetzigen Firmenstandort im insgesamt 12 Hektar großen Industriegebiet Oberried II. In Meißenheims neuem Industriegebiet haben Kiefers ein 6000 Quadratmeter großes Grundstück erworben, das reichlich Platz für weiteres Wachstum bietet.

„Die Gemeinde hat eine sechsstellige Summe in die Erschließung des neuen Gewerbegebiets investiert und wir sind sicher, dass das Geld gut angelegt ist, so Schlecht. „Meißenheims Unternehmen wachsen und brauchen mehr Platz. Für uns ist ganz klar, dass wir den Unternehmen am Standort attraktive Expansionsmöglichkeiten bieten müssen.“

„Wir bekennen uns gern zu unserem Standort“ sagt Geschäftsführer Gottfried Kiefer. „Unser bisheriges Gebäude war zu klein und wir stellen so rechtzeitig die Weichen für die Zukunft. Zudem setzen wir ein Zeichen: Mit der Entscheidung für Oberried II zahlen wir unsere Gewerbesteuer weiterhin in Meißenheim.“

Das Gebäude
Die strahlend weiße Fassade des Neubaus und die moderne, zukunftsweisende
Gebäudeform sind die auffälligsten Details der Planung. Im Querschnitt stellt der Baukörper ein K dar. K wie Kiefer. „Es ist ein schöner und zukunftsweisender Bau“ sagt Architekt Jürgen Grossmann. Insgesamt misst das Gebäude 40 auf 35 Meter. Hiervon sind 600 qm für Büros, Besprechungs- und Sozialräume auf zwei Etagen vorgesehen, weitere 800 qm bieten Platz für eine Halle und überdachte Lagerräume. Kiefer Schweißtechnik steht zukünftig eine 1.200 qm große Freifläche zur Verfügung. Fertigstellung und Umzug sollen bis zum 20-jährigen Firmenjubiläum Anfang Mai 2011 erfolgen.

Das Unternehmen
Margrit und Gottfried Kiefer gründeten das Unternehmen Kiefer Schweißtechnik im Mai 1991 in Meißenheim. Kiefer ist spezialisiert auf Oberbauschweißtechnik und arbeitet für die Deutsche Bahn im Bereich Gleisbau. Kiefer ist auch für das Schweißen von
Hochgeschwindigkeitsgleisen qualifiziert. Über diese Qualifikation verfügen bundesweit nur eine Hand voll Unternehmen. Entsprechend erfolgreich hat sich Kiefer entwickelt: Bei
Gründung beschäftigte das Unternehmen fünf Mitarbeiter, inzwischen sind es rund 40.

Dem Entschluss für den Neubau in Meißenheim vorangegangen ist auch eine langfristige
personelle Zukunftsausrichtung des Unternehmens. Seit 2002 verantwortet Diplom-Kauffrau Judith Grossmann, geborene Kiefer, die kaufmännische Leitung des elterlichen
Unternehmens. Seit 2008 arbeitet Mareike Kiefer im Familienunternehmen. Sie ist
Maschinenbau- und Schweißfachingenieurin, Fachrichtung Oberbauschweißen und wird in
der Zukunft für die technische Leitung des Unternehmens verantwortlich zeichnen. Gottfried Kiefer: „Wir haben die Firma fit für die Zukunft gemacht. Da ist es nur konsequent, jetzt auch mit einem neuen Gebäude Zeichen zu setzen.“

(Presseinfo: Anselm Popp, Geschäftsführer PPT media GbR vom 03.09.2010)

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