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Stadtkreis Freiburg - Freiburg
7. Sep 2010 - 15:02 Uhr„Wir handeln … damit Sie besser handeln können“ - Vom Einzelhandelsverband zum Handelsverband Südbaden
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Der Wandel im Handel ist sprichwörtlich und es gibt kein Wirtschaftsbereich, der sich so schnell verändert wie der Handel. Dies ist in den Städten genauso zu erkennen wie in den einzelnen Firmen. Der Einzelhandelsverband Südbaden 1945 als solcher gegründet, hatte von der Außendarstellung bisher keine Veränderung erfahren, was nicht heißt, dass nicht inhaltlich immer wieder Erneuerungen und Verbesserungen und Qualifizierungen vorgenommen wurden. Dies wollen wir auch verstärkt nach außen dokumentieren und kommunizieren. Ab sofort heißen wir Handelsverband Südbaden e. V. und verfolgen damit drei Ziele: 1. Mit der Namensänderung wollen wir zum Ausdruck bringen, dass wir auch für neue Entwicklungen offen sind, den Veränderungen im Wirtschaftsbereich, den neuen Firmenkonzepten und Zukunftsentwicklungen aufgeschlossen sind. Mit der Namensänderung ist auch eine Modernisierung des Verbandes, die Stärkung der Zukunftsfähigkeit und die Durchführung neuer Konzepte verbunden. 2. Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass wir schon seit einiger Zeit breiter aufgestellt sind. Der Untertitel Handel + Dienstleistung bringt zum Ausdruck, dass nicht nur Handelsunternehmen, sondern auch Dienstleistungsbetriebe, gemischte Betriebe genauso im Verband eine Heimat haben wie der gesamte Bereich des eCommerce, des Online-Handels und des IT-Bereiches. 3. Als eigenständiger Regionalverband wollen wir mit der Namensänderung auch zum Ausdruck bringen, dass wir ein Teil der bundesweiten Handelsorganisation sind. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels hat ebenfalls in Handelsverband Deutschland umfirmiert. Was geblieben ist, ist das Motto „Wir handeln … damit Sie besser handeln können“. Die Philosophie des Handelsverbandes Südbaden ist nach wie vor darauf ausgerichtet, dass wir das Umfeld, in dem die Mitgliedsunternehmen ihre Tätigkeit ausüben und Umsätze machen, positiv gestalten. Verbunden mit der Namensänderung ist auch ein Relaunche des CI (Corporate Identity). Das modernisierte Logo und Erscheinungsbild soll die Dynamik des Verbandes verstärkt nach außen dokumentieren. Der Handelsverband Südbaden ist dieses Jahr 65 Jahre alt. Wenn man die Vorgänger-Organisation vor dem Krieg dazu zählt, die 1896 gegründet wurde, feiert der Handelsverband Südbaden im Jahre 2011 den 115-jährigen Geburtstag. Wirtschaftsentwicklung des Einzelhandels 2010 (im Vergleich zu 2009) BUNDESREPUBLIK (Gesamtdeutschland) Einzelhandel (ohne Kfz-Einzelhandel und Tankstellen, Apotheken) nominal + 1,5 % BADEN-WÜRTTEMBERG Einzelhandel (ohne Kfz-Einzelhandel und Tankstellen, Apotheken) nominal + 1,8 % SÜDBADEN Einzelhandel (ohne Kfz-Einzelhandel und Tankstellen, Apotheken) nominal + 2,9 % Wirtschaftsentwicklung des südbadischen Einzelhandels 2010 Die deutsche Wirtschaft erholt sich in einem atemberaubenden Tempo. Am 13. August überraschte das Statistische Bundesamt mit der Meldung, dass das Bruttoinlandsprodukt im Frühjahr um 2,2% gegenüber dem ersten Quartal gewachsen ist. Gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres betrug die Zuwachsrate 4,1%. Dies ist die höchste Wachstumsrate, die jemals im wiedervereinigten Deutschland erzielt worden ist. Niemand hatte dieses flotte Wachstumstempo erwartet, nicht die Konjunkturforscher, nicht die Medien und auch nicht die Bundesregierung. Von einem neuen Wirtschaftswunder ist die Rede. „Deutschland wächst so schnell wie China“, schrieb die „Zeit“ und von dem Glücksgefühl, dass in diesem Land wieder etwas möglich ist – für die Bürger, die Unternehmen und sogar für die Regierung. Jetzt scheint sogar für das gesamte Jahr eine Wachstumsrate von 3% und mehr möglich. Wem verdankt Deutschland sein neues „Wirtschaftswunder“? Der Bundesregierung, der Großen Koalition, den Unternehmen, den Arbeitnehmern, dem Erstarken der Weltwirtschaft? Alle haben ihren Beitrag geleistet. Natürlich hat Deutschland über seinen Export vom Aufschwung in den asiatischen Schwellenländern profitiert. Dort sind insbesondere Investitionsgüter von hoher Qualität zu erschwinglichen Preisen begehrt. Deutschland konnte sie liefern. Insofern ist die Aussage richtig, der Aufschwung sei das Ergebnis von „Fleiß, Sparsamkeit und Ingenieurskunst“. Aber auch die Aussage, der besondere Zusammenhalt von Sozialpartnern und Politik habe den raschen Aufschwung ermöglicht, ist nicht falsch. Die Konjunkturprogramme haben geholfen, die Wirtschaft ein Stück weit zu stabilisieren. Als besonderer Glücksgriff hat sich die faktische Flexibilisierung des Arbeitsmarkts, insbesondere die Ausweitung der Kurzarbeit, erwiesen. Die deutschen Unternehmen haben ihre Arbeitskräfte durch die Krise gehalten und konnten deshalb die Produktion viel schneller hochfahren als die internationale Konkurrenz. Wie stark der private Verbrauch zum Wirtschaftswachstum beigetragen hat, ist noch nicht bekannt. Einiges spricht dafür, dass das zweite Quartal nicht schlecht gelaufen ist. Das vom Münchner ifo-Institut ermittelte Geschäftsklima hat sich sowohl im Einzelhandel als auch bei den Reiseveranstaltern und im Gastgewerbe im zweiten Quartal weiter verbessert. Die Ausschläge nach oben sind aber geringer ausgefallen als die im Produzierenden Gewerbe. Auch das von der GfK ermittelte Konsumklima bewegt sich nach oben, allerdings sehr langsam. Kaufbereitschaft ist offenbar vorhanden, aber noch nicht in einem Ausmaß, das Anlass zum Jubeln gibt. Trotz nur geringer Lohnzuwächse dürfte die Kaufkraft durch den Beschäftigungsaufbau etwas steigen. Dazu trägt auch bei, dass die Preissteigerungsrate mit prognostiziert rund einem Prozent noch mäßig ausfallen wird. Das wirtschaftliche Umfeld hat sich trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise sehr positiv entwickelt. Das Umfeld für den Konsum, das Umfeld für die Umsätze im Handel ist gedeihlich. Die Entwicklung in den ersten acht Monaten ist vor allem in Südbaden erfreulich. Es wurde mehr umgesetzt und dies ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil es vorher keine Einbrüche gab, die aufzuholen sind. Auch die Entwicklung am Arbeitsmarkt, die vielfach auslaufende Kurzarbeit und die wieder stärkere Sicherheit der Arbeitsplätze führt dazu, dass Kaufkraft vorhanden ist, aber vor allem, dass die Ausgabebereitschaft für diese Kaufkraft steigt. Gestiegen ist auch das Qualitätsbewusstsein. Der Verbraucher legt mehr Wert auf Qualität und bevorzugt höherwertige Artikel, insbesondere im mittel- und längerfristigen Bedarf. Aber auch bei Nahrungsmitteln wird berichtet, dass der Verbraucher mehr Bereitschaft zeigt, gute Preise für gute Waren zu bezahlen. Deshalb ist auch die Entwicklung der Kundenfrequenz in den Geschäften zu relativieren. 39,7% der befragten Firmen berichten von einer geringeren Kundenfrequenz. 33,1% sehen diese als unverändert und 27,2% haben eine höhere Kundenfrequenz in den bisherigen Monaten konstatiert. Die Mitarbeiterzahl in den Handelsunternehmen ist im Prinzip unverändert. 77,6% haben den gleichen Personalbestand wie bisher. Bei 12,2% der Betriebe musste dieser leicht abgebaut werden und bei 10,2% der Betriebe wurden neue Mitarbeiter eingestellt, so dass sich Zu- und Abgänge beinahe ausgleichen und von einer unveränderten Mitarbeiterzahl ausgegangen werden kann. Auch die Investitionstätigkeit im Handel ist nach wie vor ungebrochen stark. 47,9% haben die gleichen Summen wie im Vorjahr investiert. Höhere Ausgaben stehen bei 26,1% der befragten Betriebe, 26,0% mit geringeren Ausgaben gegenüber. Die Investitionen flossen mit 39,1% in die Geschäftsausstattung. Also Modernisierung der Ladengeschäfte und Schaufensteranlagen, Verbesserung der Einrichtung und der Warenpräsentation. 14,1% der Investitionen flossen in die Anschaffung und Modernisierung der Kassen, in Technik für den POS (Point of Sales), also auf die Abwicklung der Geschäfte mit dem Kunden und in Warenwirtschaftssysteme. 16,7% haben im Fuhrpark investiert und 14,6% im eBusiness – also die Einrichtung, Erneuerung oder Qualifizierung von Online-Shops und Internetdarstellungen. Das Bestreben des Handels ist auf den Kunden ausgerichtet und hier wollen die Unternehmen die Nase vorne haben. Oft unterscheidet sich die Ware überhaupt nicht, so dass beim Kunden Präferenzen nur durch Service, Beratung, Dienstleistung und entsprechende Auswahl und Präsentation geschaffen werden kann. Wirtschaftsentwicklung 2010 nach Branchen Die größte Einzelbranche, der Bereich Nahrungs- und Genussmittel, also die Lebensmittelbranche inklusive Naturkost, Reformwaren, Getränke und Tabak, zeigt ein Plus von 3,8 Prozent. Nachdem in der Vorperiode gewisse Sättigungstendenzen sichtbar waren, hat sich diese Branche sehr gut nach oben entwickelt. Innerhalb der Branche ist der Trend nach Bioprodukten nach wie vor ungebrochen. Auch der Frischebereich: Obst, Gemüse und Salate haben stark Beachtung gefunden. Naturkost war etwas stärker als Reformwaren. Vielfach wurde berichtet, dass in den touristisch stark frequentierten Gebieten Schwarzwaldartikel (Schwarzwälder Schinken, Schwarzwälder Kirschwasser) sich einer besonderen Beliebtheit erfreuten. Der Bereich Tabak und Tabakwaren hat sich etwas gefangen und liegt ganz überwiegend im Plus. Hier ist allerdings zu sehen, dass insbesondere innerhalb des Fachgeschäftsbereiches Sortimentsanpassungen erfolgten und das gute Ergebnis nicht nur auf Tabak und Zigarren, Zigaretten und Zigarillos zurückzuführen ist. Die verstärkte Hinzunahmen von Presseartikeln einerseits und Spirituosen andererseits sowie Accessoires haben der Branche Aufschwung gebracht. Vom Bundesverband für den Tabakwarenhandel wurde das Logo TABAK SPEZIALIST kreiert, das die Fachgeschäfte erhalten, die eine entsprechende überprüfte Qualität, Serviceorientierung und Sortimentszusammensetzung anbieten und Fachkompetenz für entsprechende Beratung haben. Dies ist neu, wird aber zusehends verstärkt vom Fachhandel angestrebt. Der Textilbereich erwirtschaftete insgesamt ein Plus von 2,6 Prozent. Die reine Mode darin hat nach langen Durststrecken ein Plus von 2,0 Prozent erwirtschaftet, wobei auffällt, dass Herrenkleidung sehr stark nachgefragt wurde. Dessous, Nachtwäsche und Unterwäsche waren teilweise sehr stark im Fokus der Käufer und werden vielfach als Renner bezeichnet. Der Bereich Betten, Haus- und Heimtextilien, Raumausstattung hat ein Plus von 4,4 Prozent. Wobei Betten, Bettwaren und Matratzen stärker waren als Teppiche und Gardinen. Schuhe haben sich mit einem Plus von 4,6 Prozent überraschend gut entwickelt. Auf Bundesebene wurde ein Plus von 4,0 Prozent erreicht. Lederwaren haben ein Plus von 3,7 Prozent erwirtschaftet, wobei Lederbekleidung wieder etwas stärker nachgefragt wurde. Insbesondere wurde das gute Ergebnis aber auch von leichtem Reisegepäck, Koffer, Taschen geprägt, was sicher auch Spiegelbild der starken Reisetätigkeit ist. Der Bereich Sport, Fahrrad, Outdoor hat ein Plus von 5,0 Prozent zu verzeichnen. Laufschuhe wurden mehrfach als stark nachgefragter Artikel genannt. Die Fußball-WM hat hier sicher einen entsprechenden positiven Impuls gebracht. Fahrräder haben in unserer Region traditionell einen hohen Stellenwert. Das Elektrobike ist hier vor allem in der Schwarzwaldregion ein beliebtes Fortbewegungsmittel geworden. Die Geschäfte, die Segway führen, berichten zwar noch nicht von hohen Verkaufszahlen aber von starkem Interesse an diesem neuen Produkt. Möbel, Küchen, Wohnen und Einrichten hat ein Plus von 3,3 Prozent erwirtschaftet, wobei insbesondere der Wohnbereich (Wohnzimmereinrichtungen, Einzelstücke, Schlafsofas) einen Beitrag zum guten Ergebnis geleistet haben. Der Elektrobereich, TV, HiFi, Telekommunikation inklusive der weißen Ware erwirtschaftete ein Plus von 4,0 Prozent. Die braune Ware hat hier von der Fußball-Weltmeisterschaft sehr stark profitiert. GPK (Glas, Porzellan, Keramik), Kunstgewerbe, Geschenke, Hausrat und Eisenwaren haben sich sehr stark stabilisiert und ein Ergebnis von 3,4 Prozent erwirtschaftet. Eisenwaren lagen hierbei stärker als Glas, Porzellan, Keramik, Hausrat und Kunstgewerbe, was aber mit 2,7 Prozent deutlich im positiven Bereich liegt, nach vielen Jahren Rot. Farben und Tapeten entwickelten sich unterdurchschnittlich. Der gesamte Bereich jedoch sehr ordentlich. Bauen/Heimwerken/Hobby/Basteln/Werkzeuge erreichte ein Plus von 2,7 Prozent. Uhren, Schmuck und Juwelen hatten ein Plus 4,5 Prozent, wobei nach wie vor hochwertiger Schmuck im Fokus des Verbrauchers liegt. Das Wertbeständige hat hier sicher unter dem Einfluss der Krise einen hohen Stellenwert. Papierwaren, PBS/BBO, Papeterie, Bürobedarf hatte mit einem Plus von 1,4 Prozent nicht den hohen Zuwachs wie andere Branchen. Die Spreizung der Einzelmeldungen war jedoch hier sehr weit und ging von Minus 15,0 bis Plus 26,0 Prozent. Bei gemischten Sortimenten war ein Plus von 2,5 Prozent zu verzeichnen. Das Qualitätsbewusstsein ist wieder gewachsen. Die Firmen berichten, dass Hochwertiges besonders gut verkäuflich ist. Natürlich werden auch Sonderangebote sehr stark nachgefragt, jedoch spielt die Qualität verstärkt eine Rolle. Wirtschaftsentwicklung 2010 nach Regionen Im Verbandsgebiet des Handelsverbandes Südbaden gibt es 52 Städte und Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern. Geprägt ist das Verbandsgebiet neben einer Vielzahl sehr aktiver Einkaufstädte und von großen Einkaufsmetropolen. Angefangen im Norden von Baden-Baden über das Oberzentrum Offenburg bis zum Oberzentrum Freiburg. Im Süden dann Lörrach über Waldshut-Tiengen bis zur Hegau-Metropole Singen am Hohentwiel und dem Oberzentrum Konstanz. Daneben se-hen wir viele Einkaufsstädte wie Rastatt und Bühl im Norden. Achern, Lahr, Emmendingen bis hin zu Weil am Rhein im Süden. Richtung Bodensee sehen wir dann Radolfzell, Stockach und Überlingen bis hin nach Markdorf, das sich im Dunstkreis von Ravensburg enorm stark positioniert hat. Wir wollen nicht alle Städte aufzählen, fügen Ihnen jedoch eine Hitliste der Einkaufsstädte bei, in der das Ranking der Städte nach der Umsatztätigkeit aufgelistet ist. Die Liste wurde in Zusammenarbeit mit der BBE Beratungsgesellschaft Handel und Kommune erarbeitet. Auch regionale Unterschiede sind wieder sehr stark erkennbar. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2010 hat die Stadt Freiburg, als größtes Oberzentrum des Verbandsgebietes und Einkaufsmetropole einer großen Region, wieder ein überdurchschnittliches Plus in Höhe von 3,4 Prozent erzielt. Der starke Tourismus, insbesondere auch Wochenendtourismus aus europäischen Ländern, spielt hier genauso eine Rolle wie der Einfluss von Kunden aus den Nachbarländern. Neben den Elsässern und Schweizern ist verstärkt ein Kommen von Italienern feststellbar, die nicht nur die Stadt besuchen, sondern auch einkaufen. Der Mangel einer Konkurrenzstadt und der hohe Anteil an Bevölkerung im Öffentlichen Dienst, hat zu einem besonders großen Einzugsgebiet geführt, das die starke Stellung prägt. Gerade in Freiburg werden die urlaubsabwesenden Bürger bzw. deren Umsätze durch Touristen mehr als übertroffen. Dies ist in keiner anderen Stadt oder Region in dem Maße feststellbar. Das Gebiet Südlicher Oberrhein – also das Gebiet um die Stadt Freiburg herum – hat ein Plus von 2,5 Prozent erwirtschaftet. Das Bodenseegebiet liegt mit Plus 3,0 Prozent praktisch im Durchschnitt. Auch hier ist der Einfluss des Tourismus zu sehen, die starke Stellung der Einkaufsstädte und der Zufluss von Schweizer Kaufkraft, der insbesondere in Konstanz zu spüren ist. Der Hochrhein hat aufgeholt. Nach einer längeren Durststrecke hat sich der Trend vom Frühjahr fortgesetzt und es konnte in dieser Region ein Plus von 8,5 Prozent erzielt werden. Hier ist einmal der Basiseffekt zu sehen, dass die früheren Zahlen aufgrund der Rückgänge relativ niedrig waren und der plötzlich angestiegene Konsum, insbesondere auch durch den verstärkten Zufluss der Schweizer, sich rechnerisch positiv darstellt. Im Schwarzwald wurde ein Plus von 1,9 Prozent erwirtschaftet. Hier ist der Einfluss des Tourismus nicht so stark bzw. die Touristen geben im Schwarzwald weniger Geld aus. Bei Schlechtwetterlagen oder an Brückentagen fahren diese gerne nach Freiburg und sind dann dort Kunden, so dass deren Ausgaben rechnerisch nicht im Schwarzwald zuzurechnen sind. Im Sommer sind im Schwarzwald auch sehr viele Wandertouristen unterwegs, deren Ziel eher die Wälder als die Geschäfte in den Orten sind. Am Mittleren Oberrhein – also im Nordgebiet – wurde ein Plus von 2,2 Prozent erzielt. Diese Region ist stärker von der industriellen Entwicklung tangiert und betroffen und spürt noch die Spätfolgen der Krise. Allerdings sind viele Industrieunternehmen inzwischen wieder im Erstarken, so dass der Konsum sicher angekurbelt wird. Die Ortenau hat sich mit einem Plus von 3,0 Prozent sehr ordentlich entwickelt. Hier sind natürlich auch die französischen Kunden ein ausgleichender Faktor mit guten Umsätzen. Aber auch die Struktur der Stadt hat sich verbessert und die Zahl der noch vor Jahren feststellbaren Leerstände ist zurückgegangen. Sommerschlussverkauf 2010 Der Sommerschlussverkauf 2010 ist sehr erfreulich und ordentlich gelaufen. Immerhin noch 38,5 Prozent der Befragten halten den Sommerschlussverkauf für wichtig. Auch wenn er gesetzlich nicht mehr normiert ist, wird er als Handelsbrauch durchgeführt. Der Handel benötigt den Sommerschlussverkauf um die Läden und Lager zu leeren. Bei Saisonabschluss soll die Ware der zu Ende gehenden Saison total verkauft werden, um Platz für die Ware der nächsten Saison zu erhalten. Auch für den Verbraucher hat diese Institution die Vorteile, dass zur gleichen Zeit fast alle Firmen Schlussverkauf machen und die Vergleichbarkeit gegeben ist. Es gibt vor dem Schlussverkauf bereits eine Vielzahl von Angeboten, jedoch im Schlussverkauf sind ganze Sortimentsbereiche reduziert, was bei Sonderangeboten vorher nicht der Fall ist. Für 38,5 Prozent ist der Sommerschlussverkauf 2010 besser gewesen als 2009. Ebenfalls 38,5 Prozent hatten das gleiche Ergebnis wie 2009 eingefahren. Lediglich bei 23,0 Prozent waren die Ergebnisse unter dem Vorjahr. Bei den Firmen, die eine Umsatzsteigerung hatten, schwankte diese zwischen 3,0 und 27,5 Prozent. Im Minusbereich war die Streuung zwischen 2,0 und 20,0 Prozent. Die neue Herbstware wurde schon stark beachtet und auch gekauft, insbesondere an den etwas kühleren Tagen des Schlussverkaufs. Die Damenmode der Herbst-/Wintersaison hat sehr stark gefallen. Erwartungen für den Rest des Jahres 2010 Der Optimismus ist beinahe grenzenlos. Seit Jahren waren keine so guten Werte mehr zu verzeichnen. 90,1 Prozent der Befragten erwarten einen gleich bleibenden oder besseren Geschäftsverlauf. Nur 9,9 Prozent gehen von einem leichten Rückgang aus. Für eine wesentliche Verschlechterung gab es gar keine Meldung. Bei der näheren Betrachtung zeigt sich, dass 60,5 Prozent eine Verbesserung erwarten (9,3 Prozent wesentlich besser, 51,2 Prozent leicht besser). Es ist sicher Spiegelbild der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Auch die Konsumindizes der GfK sind seit einiger Zeit im positiven Bereich und gestiegen. In der regionalen Betrachtung gibt es zwar Unterschiede, die Spreizung ist jedoch nicht so groß wie in früheren Berichtszeiträumen. Überraschend ist das Gebiet Mittlerer Oberrhein (unser Nordgebiet) und dem Schwarzwald wo 100 Prozent von einer mindest gleich bleibenden Entwicklung ausgehen. Es ist eine immer wiederkehrende Erkenntnis, dass Regionen, in denen die Entwicklung nicht ganz so gut ist, mehr Optimismus zeigen. In diesen Regionen wird erfahrungsgemäß sehr viel getan um nach vorne zu kommen. Man führt Maßna-men durch und glaubt, dass diese auch entsprechend wirken. Die Eindeutigkeit, die dieses mal jedoch zu sehen ist, überrascht. Im Nordgebiet sind 70,6 Prozent davon überzeugt, dass es besser wird (17,7 Prozent wesentlich besser, 52,9 Prozent leicht besser) und 29,4 Prozent erwarten eine gleich bleibende Entwicklung. Im Schwarzwald gehen 64,3 Prozent von einer verbesserten Geschäftslage aus (7,1 Prozent wesentlich besser, 57,2 Prozent leicht besser) und 35,7 Prozent erwarten ein gleich bleibendes Ergebnis. Der Hochrhein ist mit 90,5 Prozent leicht überdurchschnittlich optimistisch. 4,8 Prozent erwarten eine wesentlich bessere, 61,9 Prozent eine bessere und 23,8 Prozent eine gleich bleibende Entwicklung. Hier spielt der erstarkte Frankenkurs eine Rolle, der die Stimmung positiv beflügelt und erwarten lässt, dass die Schweizer nach wie vor stärker oder noch stärker kommen. In den weiteren Regionen ist die Ortenau mit 84,2 Prozent optimistisch (15,8 Prozent wesentlich besser, 31,6 Prozent besser und 36,8 Prozent gleich bleibend) gefolgt vom Bodenseegebiet mit 86,1 Prozent Optimisten (4,7 Prozent wesentlich besser, 60,5 Prozent besser und 20,9 Prozent gleich bleibend). Der Bodenseeraum sprühte bei vergangenen Umfragen immer vor Optimismus, der aber dieses Mal keinen Spitzenplatz mehr einnimmt, jedoch trotzdem noch sehr hoch ist. Freiburg und der Südliche Oberrhein sind mit 89,4 Prozent und 89,7 Prozent beinahe gleichauf. Freiburg (15,8 Prozent wesentlich besser, 36,8 Prozent besser und 36,8 gleich bleiben) sowie der Südliche Oberrhein – also das Umland um Freiburg – mit 6,9 Prozent wesentlich besser, 48,3 Prozent besser, 34,5 Prozent gleich bleibend ähnlich gelagert ist. Hier ist sicher der starke Tourismus meinungsbildend. Die Stadt Freiburg zeigte bei früheren Umfragen selten einen besonders großen Optimismus. Bei der Einschätzung beeinflusste wohl immer etwas die Befürchtung, dass die doch sehr guten Werte nicht gehalten werden könnten. Die Gesamtwirtschaft hat Fuß gefasst. Die Entwicklung zeigt in fast allen Wirtschaftsbereichen nach oben. Die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. Dies führt sicher zu einer guten Stimmung. Die Höhe und die Klarheit der Einschätzung ist trotzdem etwas verwunderlich, da selbst die Werte vor der Krise nie diese Höhe erreicht haben. Schweizer Kunden – französische Kunden Die Stärke des Schweizer Frankenkurses legt die Frage nach der Entwicklung der Umsätze mit dieser Kundengruppe – insbesondere in der Grenzregion vom Hochrhein bis zum Bodensee – sehr schnell nahe. Wir hatten in früheren Pressekonferenzen von der Problematik der Ansiedlung deutscher Discounter in der Schweiz und die Auswirkungen auf Umsätze und insbesondere die Besuchshäufigkeit berichtet. Das Erstarken des Frankenkurses hat diesen Trend wieder etwas in die andere Richtung drehen lassen. Die Schweizer sind wieder etwas häufiger gekommen und vor allem haben sie wieder etwas mehr eingekauft. Die Schweizer sind sehr preissensibel und schauen auf den monetären Vorteil, der sich aus den Preisdifferenzen genauso wie aus der Mehrwertsteuerrückvergütung ergibt. Neuerdings hat der erstarkte Frankenkurs dazu geführt, dass positive Wirkungen da sind. Nur 15,3 Prozent der befragten Firmen haben etwas weniger Umsätze mit Schweizer Kunden gemacht. 84,7 Prozent sind hier sehr zufrieden, wobei bei 34,1 Prozent der Unternehmen der Umsatz mit Schweizer Kunden gestiegen ist. 50,6 Prozent haben den gleichen Umsatz mit Schweizer Kunden gemacht, jedoch berichtet, dass die Kundenansprache durch den Frankenkurs etwas vereinfacht worden ist. Die Anzahl der Grenzübergänge, die Warenabfertigung vornehmen, d. h. die Ausfuhr der Schweizer Kunden bestätigen, damit sie die Mehrwertsteuerrückvergütung in Anspruch nehmen können, wurde – wie bereits berichtet – reduziert und auf die größeren Zollämter konzentriert. Das Vorhaben, die Öffnungszeiten dieser Zollämter zu reduzieren und schon lang vor Geschäftsschluss zu schließen, wäre für die Schweizer Kunden sehr negativ gewesen, da sie ohne die Ausfuhrbestätigung nicht in den Genuss der Vergünstigung kommen. Wir konnten erreichen, dass die Verkürzung der Abfertigungszeiten moderater gestaltet wurde und die Zollämter von 8.30 bis 20.30 Uhr geöffnet haben. Wir sind als Handelsverband mit dem Bundesfinanzministerium weiter im Kontakt und haben vereinbart, dass im Herbst eine Überprüfung und gegebenenfalls Korrektur erfolgen wird. Darüber hinaus haben wir erreicht, dass in Konstanz der 3. Zoll (Kreuzlinger Tor) nicht geschlossen wird, sondern weiterhin für die Warenabfertigung offen bleibt. Damit haben wir für die Geschäfte entlang der Grenze viel erreicht. Die Schweizer Kunden gehören nicht zu der Kundengruppe, die bis zur letzten Minute die deutschen Öffnungszeiten ausnutzen wollen. Sie haben dann aber noch genügend Zeit die Zollabfertigung vorzunehmen. Die Situation bei den französischen Kunden ist nach wie vor konstant. 63,6 Prozent der befragten Unternehmen mit französischen Kunden haben die gleichen Umsätze zu verzeichnen wie in den Vorperioden. Bei 15,2 Prozent sind die Umsätze gestiegen und 21,2 Prozent haben leichte Umsatzrückgänge mit französischen Kunden. Die Elsässer sind nach wie vor in der Ortenau aber auch im Raum Breisach-Neuenburg und im Dreiländereck eine wichtige Kundengruppe. Der Handel in Kehl ist in hohem Maße auf die Kaufkraft aus dem Nachbarland angewiesen. Es gibt Firmen, die bis zu 60 Prozent des Umsatzes mit Besuchern aus dem Elsass machen. Auch Offenburg als Oberzentrum ist für die Franzosen ein willkommener Einkaufsort, der oft aufgesucht wird. Die Städte und Orte mit Grenzübergängen sind sehr stark im Fokus der Elsässer aber auch das Oberzentrum Freiburg hat französische Kunden, die nicht nur an den so genannten „Franzosentagen“ kommen. Innenstadt Innenstadtthemen sind immer aktuelle Themen, da Fragen einer Innenstadt essenzielle Fragen der Stadtentwicklung der jeweiligen Stadt darstellen. Innenstädte sind multifunktionale Gebilde. Daraus lässt sich ableiten, dass Entwicklungsfragen sehr vielfältig und von verschiedenen Themengruppen und Bereichen von Handel über Hotellerie, Gastronomie bis hin zu Kunst und Kultur diskutiert werden. Kommunen versuchen Innenstädte zu stärken. Innenstädte sind Ziel von Ansiedlungsvorhaben. Innenstädte müssen sich im Kampf mit der „Grünen Wiese“ wehren. Innenstädte müssen sich behaupten weil sie im Wettbewerb zu anderen Innenstädten stehen. Innenstädte müssen die Bedrohung durch Fragen der Sicherheit, Sauberkeit genauso wie der Leerstandsproblematik, Veränderungen der Frequenzströme und Veränderungen im Geschäftsangebot stillen und hier Lösungen finden. Baden-Baden ist derzeit dabei sich im regionalen Umfeld mit Rastatt, Gaggenau und Bühl neu zu positionieren und werbestärker aufzutreten um einen Gegenpool gegen das FOC in Roppenheim zu bilden. Da alle Bemühungen Roppenheim zu verhindern erfolglos waren und durch die Übernahme des Projektes durch die Firma Neinver, die auch das FOC in Saarbrücken betreibt, gesichert ist, sind die Bestrebungen richtig. Es gilt vor allem vor der Eröffnung Roppenheim seinen Stellenwert zu stärken und die Potentiale transparent zu machen. Konstanz, Singen, Radolfzell und Stockach blicken mir Argusaugen in das nahe thurgauische Wigoltingen, wo ebenfalls ein FOC mit 30.000 qm in der Endausbaustufe entstehen soll. Man befürchtet hier einen großen Kaufkraftabfluss. Da dieses Projekt in der Schweiz nach deutschem Baurecht nicht entstehen könnte, findet man auch wenig Verständnis für dieses Ansiedlungsvorhaben. Die Einsprüche deutscher Städte und Stellungnahmen, die aus Deutschland kommen, werden allerdings in der Schweiz nicht gewürdigt sondern ignoriert. Sachlichen Argumenten und Befürchtungen von der deutschen Seite will man dort nicht zur Kenntnis nehmen. Offenburg diskutiert mit der Stadtgalerie ein innerstädtisches Einkaufszentrum. Dieses soll auch den in der Innenstadt nicht mehr vertretenen Lebensmittelhandel wieder in die Innenstadt zurück bringen. Durch den hohen Anteil an älterer Bevölkerung in der Offenburger Innenstadt ist eine wohnungsnahe und fußläufige Lebensmittelversorgung dringend erforderlich. In Freiburg werden Innenstadtthemen heiß diskutiert, nachdem Stadtmarketing-Guru Christian Klotz der Stadt und dem Handel die Leviten gelesen hat und Defizite aufzeigte. In jeder Stadt gibt es eine gewisse Betriebsblindheit. Man geht durch die Stadt, ein Ziel vor Augen und blickt weder rechts noch links und sieht die Defizite nicht unbedingt. Christian Klotz hat sie aufgezeigt. Er hat der Stadt konstatiert, dass sie auf hohem Niveau erfolgreich ist und dass Vieles – wovon andere Städte träumen – in Freiburg realisiert ist, trotzdem ist nicht alles perfekt. Seine Aufforderung, Leitsysteme zu schaffen, deckt sich mit der schon seit Jahren vom Handelsverband Südbaden monierten Beschilderung. Es gibt in der Freiburger Innenstadt keine Hinweisschilder wo die touristischen Ziele zu finden sind, aber noch weniger Orientierung wo welche Geschäftsstraßen sind und wie sie erreicht werden können. Die Forderung von Christian Klotz, dass Handel und die Unternehmer enger zusammenarbeiten müssen, kann nur unterstützt werden, wobei dies natürlich sehr stark auch auf Finanzierung von Maßnahmen hinauslaufen kann. Verbesserung heißt nicht, dass es bisher schlecht war, sondern alles Gute muss sich permanent verbessern um gut zu bleiben. In punkto Beleuchtung hat Freiburg sicher Defizite, an denen gearbeitet werden kann und bei dem auch noch Strom gespart werden kann. Zum Thema Sauberkeit wurde von Christian Klotz moniert, dass die Abfallkübel und Mülleimer verdreckt, zugeklebt und verschmiert sind. Hier wird der Handelsverband Südbaden seinen Vorschlag aufgreifen und mit Schulklassen versuchen diese zu „bunten Botschaftern“ zu machen. Die Kinder und Jugendlichen haben sicher viel Spaß daran, können ihre Klassenkasse aufbessern und haben sicher anschließend auch ein Auge darauf, dass diese adrett und unverschmiert bleiben. Die hohe Frequenz in der Freiburger Innenstadt wurde von Christian Klotz sehr gelobt und als positiv herausgestrichen. Freiburg lebt weitgehend von der Frequenz der Bürger, Besucher, Gäste und Touristen. Ein zentrales Rathaus auf der „Grünen Wiese“ würde hier sicher zu Frequenzverlusten führen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wären weit von der Innenstadt entfernt. Besucher des Rathauses würden gar nicht mehr die Innenstadt besuchen. Hier gilt es einen Denkprozess ins Leben zu rufen, der dieses erkennt und zum Ziel hat alle Maßnahmen zu ergreifen, die die Frequenz in der Innenstadt halten und erhöhen, damit nicht langfristig hier ein Abtriften zu konstatieren sein wird. Ausbildung und Ausbildungsstellen Nachdem am 01. September das neue Ausbildungsjahr begann und viele Auszubildende ihre Tätigkeit aufnahmen, stellte sich die Frage wie die Ausbildungssituation im Handel sich darstellt. 59,6 Prozent der befragten Ausbildungsbetriebe im Handel hatten ihre Ausbildungsstellen besetzen konnten. 9,6 Prozent berichten, dass sie die Stellen nur teilweise besetzt haben und noch offene Ausbildungsstellen anbieten. 30,8 Prozent der Betriebe konnten ihre Ausbildungsstellen nicht besetzen. Immerhin 85,0 Prozent berichten, dass die Besetzung der Ausbildungsstellen schwierig gewesen sei und nur 15,0 Prozent berichten, dass es sehr schnell und einfach über die Bühne ging. Da es immer wieder unterschiedliche Aussagen zur Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber gibt, haben wir auch hier nachgefragt und 57,6 Prozent der Ausbildungsbetriebe berichten, dass die Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber auf eine Ausbildungsstelle gut gewesen sei und 42,4 Prozent fanden dies nicht und hatten hier nicht alle Qualifikationsanforderungen erfüllt gesehen. Die Tatsache, dass nicht alle Ausbildungsstellen im Handel besetzt werden konnten hängt nicht unbedingt damit zusammen, dass Ausbildungsberufe im Handel nicht beliebt sind, sondern auch durch ein räumliches Auseinanderklaffen von Angebot und Nachfrage. Ein Jugendlicher, der am Hochrhein eine Ausbildungsstelle sucht, ist nicht bereit in der Ortenau eine Lehrstelle anzunehmen. Als Handelsverband (früher Einzelhandelsverband) machen wir seit Jahren die Aktion „Helden des Handels“. Eine groß angelegte Informationskampagne für Jugendliche und natürlich auch deren Eltern über die Ausbildungsmöglichkeiten im Handel und auch die anschließende Aufstiegschancen. Neben der Broschüre ist insbesondere ein Internetauftritt unter www.helden-des-handels.de aufgebaut, wo eine Vielfalt an Informationen über den Wirtschaftsbereich, die Ausbildungsberufe und die Chancen genauso enthalten sind wie auch Angaben zum Ablauf der Ausbildung und den dort geforderten Fragestellungen. Die Aktion „Helden des Handels“ ist vor allem im Hinblick auf die kommenden geburtenschwachen Jahrgänge besonders wichtig, aber auch um falsche Informationen über diesen Wirtschaftsbereich zurechtzurücken. Der Handel ist sehr vielfältig durch die verschiedenen Branchen, Vertriebsformen und Vertriebsgrößen und ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz im Handel braucht und bietet mehr als den Transport der Ware. HIER >> Hitliste der Einkaufsstädte HIER >> Erwartungen für den Rest des Jahres 2010 in Prozent Weitere Meldungen aus der Rubrik "Verbraucher/Wirtschaft" anzeigen. Info von RT-Medieninfo (3) Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung. P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends! |

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