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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

9. Sep 2010 - 13:51 Uhr

Freiburger Abfallbilanz 2009: Recyclingquote konnte weiter gesteigert werden - Restmüllmenge blieb trotz steigender Bevölkerung auf Vorjahresniveau – Menge an Haus- und Sperrmüll unterschreitet Landesdurchschnitt um 15 Prozent – Bioabfallmenge stieg

Umweltbürgermeisterin Stuchlik: „Freiburgerinnen und
Freiburger beweisen einmal mehr verantwortungsbewussten
Umgang mit Abfällen“

Die Freiburger Abfallbilanz für 2009 liegt vor. In der jetzt vom
baden-württembergischen Umweltministerium veröffentlichten
Bilanz 2009 werden die Abfallmengen aller Stadt- und Landkreise
miteinander verglichen. Dabei stellten die Freiburgerinnen
und Freiburger erneut eine vorbildliche Wertstoffsammlung
unter Beweis. Die Menge der in Freiburg erfassten und
für ein Recycling geeigneten Abfälle liegt deutlich über dem
Landesdurchschnitt.
"Freiburg wird seinem grünen Ruf nicht nur gerecht, sondern
konnte seine Ergebnisse im Jahr 2009 sogar noch verbessern",
lobte Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik den verantwortungsbewussten
Umgang der Freiburgerinnen und
Freiburger mit häuslichen Abfällen. "Die Selbstverständlichkeit,
mit welcher die Bürgerinnen und Bürger Abfälle als Wertund
Rohstoffe behandeln, ist beispielhaft“, so Stuchlik weiter.
Die bereits in den Vorjahren hohe Recyclingquote von 68
Prozent konnte 2009 nochmals um einen Prozentpunkt auf 69
Prozent gesteigert werden. Mit 55.477 Tonnen Wertstoffen
wurden im vergangenen Jahr im Durchschnitt 261 Kilogramm
(2008: 265 kg) pro Einwohner in den Rohstoffkreislauf zu2
rückgeführt. Berücksichtigt wurden die öffentlich eingesammelten
und die auf den Recyclinghöfen angelieferten Wertstoffe.
Trotz steigender Bevölkerungszahlen blieb die Restmüllmenge
mit rund 21.400 Tonnen auf dem Vorjahresniveau. Das
Gesamtaufkommen von Haus- und Sperrmüll sank auf 124
Kilogramm (2008:125 kg) pro Einwohner. Während im Landesdurchschnitt
das Gesamtaufkommen je Einwohner auf
146 Kilogramm anstieg, konnte Freiburg seine Gesamtmenge/
Einwohner/in weiter reduzieren. Freiburg unterschreitet
den Landesdurchschnitt jetzt um 22 Kilogramm pro Einwohner,
(2008:18 kg) das entspricht 15 Prozent.
Mit einer Bioabfallmenge von 65 Kilogramm pro Einwohner
(2008: 62 kg) konnten das hohe Vorjahresniveau auf rund
14.300 Tonnen gesteigert werden. Statistisch sammelt so jede
Freiburgerin und jeder Freiburger stolze 55 Prozent mehr
Bioabfälle als der Landesdurchschnitt. Die Altglasmenge blieb
mit rund 6.300 Tonnen konstant bei 29 Kilogramm pro Einwohner
und somit weiterhin 3 Kilogramm über dem Landesdurchschnitt.
Trotz elektronischer Medien wird in Freiburg viel gelesen: Mit
über 20.000 Tonnen Altpapier sammelten die Freiburger 91
Kilogramm pro Kopf (2008: 87 kg). Das sind 5 Prozent mehr
als 2008 und ganze 12 Prozent mehr als im gesamten Land.
Aufgrund des rasanten Technologiewandels stieg auch die
Menge der entsorgten Elektro- und Elektronikgeräte um 13
Prozent auf rund 2200 Tonnen (2008: 1932 t).

(Presseinfo: Martina Schickle, Stadtverwaltung Freiburg vom 09.09.2010)

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