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Breisgau-Hochschwarzwald - Breisach
31. Jan 2012 - 12:16 UhrZehn Jahre Badenova in Breisach: Regionale Wertschöpfung – Beitrag zur Energiewende
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Zehn Jahre ist es her, dass Badenova gegründet wurde und die Energieversorgung Oberbaden (EVO) darin aufging. Die Bilanz des Badenova-Standortes Breisach ist eine Erfolgsgeschichte und macht deutlich, wie eng vernetzt der Energiedienstleister in der Region ist: Von aktuell 61 Neu-Gesellschaftern sind 15 im Raum Breisach ebenso sieben der insgesamt neun neuen Stromkonzessionen. Badenova sorgt für eine hohe stabile Wertschöpfung und setzt viele lokale Energiewende-Projekte um. Echte Daseinsvorsorge statt „nur“ Energieversorgung, so das Fazit von zehn Jahren Badenova in Breisach. Badenova: eng vernetzt Dass die Mehrheit der Kommunen im Raum Breisach mit Badenova verbunden ist, belegt die hohe Attraktivität des Energiebündnisses: Inklusive der Stadt Breisach als Alt-Gesellschafter sind dank des Beteiligungsmodells „kompas“ bereits 16 Städte und Gemeinden aus dem Breisacher Umfeld Anteilseigner - ein Beispiel für die starke lokale Vernetzung der Badenova. Auch die sieben neuen Stromkonzessionen belegen, wie sehr sich die Kommunen mit der ökologisch ausgerichteten Badenova identifizieren und auf ihre Wirtschaftskraft vertrauen. Badenova sorgt in der Region für eine hohe regionale Wertschöpfung: Alleine durch die Gewinnausschüttung flossen, bezogen auf 2010, über 1,65 Mio. Euro in die Kommunalhaushalte, weitere 1,5 Mio. Euro aus der Konzessionsabgabe sowie der Gewerbesteuer. Rund 2,6 Mio. Euro investiert Badenova jährlich im Bereich des Breisacher Standortes, seit 2001 summiert sich dies auf ca. 30 Mio. Euro. Zusammenarbeit bei der lokalen Energiewende Badenova und die Kommunen arbeiten eng zusammen, um die Energiewende in der Region zu erreichen. Badenova unterstützt aktuell Breisach bei der Erstellung eines umfassenden Klimaschutzkonzeptes. Das Ziel: Energie größtmöglich einzusparen bzw. effizienter einzusetzen. In vielen weiteren Anteilseigner-Kommunen laufen, unterstützt von Badenova, verschiedene lokale Projekte: Buggingen, Pfaffenweiler und Neuenburg erhalten klimaschonende Elektrobikes, in Ebringen entsteht ein Brunnenweg und in Gottenheim eine Aussichtsplattform mit Solaranlage. Bürger können sich direkt auch mit ihrem Ersparten an der Energiewende beteiligen: Dies ermöglicht das neue Beteiligungsprojekt „regiosonne kompas“, durch das Solaranlagen u. a. auf Dächern in Gottenheim und Merdingen entstehen. Dass die Zusammenarbeit zwischen Badenova und den Breisgau-Kommunen im Solarbereich bereits eine lange Tradition hat, belegen die insgesamt 16 Solarkraftwerke auf Gemeindedächern in der Region: Im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprojektes „regiosonne breisgau“ wurden bereits 490 KW Leistung installiert, die jährlich 244 Tonnen CO2 einsparen. Vom Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz profitiert der Raum Breisach ebenfalls: Von 2001 bis heute wurden 12 Projekte mit insgesamt 1,42 Mio. Euro unterstützt (siehe unten "Badenova in Breisach – auf einen Blick“). Vom Gasversorger zum Energie- und Umweltdienstleister Aktuell betreut Badenova von Breisach aus ein Gebiet mit über 185.000 Einwohnern in 27 Gemeinden mit 70 Ortschaften. Neben den 24.000 Privat- und 180 Geschäftskunden im Erdgasbereich versorgt Badenova 12.500 private Stromkunden sowie über 40 Industriekunden. Die Wasserversorgung von Breisach sowie weiterer Kommunen im Umland liegt ebenfalls in der Verantwortung der Badenova, u. a. durch Betriebsführungsverträge geregelt. Das Trinkwasser stammt aus dem Wasserwerk Hausen an der Möhlin. Um Kommunen im Bereich der Baulanderschließung zu unterstützen, wurde die „badenovaKonzept GmbH“ gegründet, die gerade in Breisach eine Erschließung betreut. Auch was die Straßenbeleuchtung betrifft, ist Badenova ein verlässlicher Partner der Kommunen im Raum Breisach. Hohe regionale Wertschöpfung – die Bilanz Die Badenova-Techniker betreuen im Raum Breisach ein Erdgasnetz von 1.080 km, ein Stromnetz von 609 km sowie ein Wärmenetz von 1.420 km. Diese Arbeiten sorgen für eine hohe öffentliche Wertschöpfung: Rund 2,6 Mio. Euro investiert Badenova jährlich im Bereich des Standortes, seit 2001 waren es etwa 30 Mio. Daneben profitiert die Stadt Breisach als Anteilseigner von der jährlichen Gewinnausschüttung: In 2010 waren es rund 1,2 Mio. Euro, seit 2001 ca. 11 Mio. Euro. Auch über die Konzessionsabgabe sowie die Gewerbesteuer (zusammen ca. 1,5 Mio. Euro/ Jahr) profitieren die kommunalen Haushalte und damit die Bürger der Region. (Die Gewinnausschüttung aller neuen kompas-Kommunen in 2010 betrug zusammen rund eine halbe Million Euro.) Die Erwartung auf eine gute Rendite – zusammen mit der stringenten ökologischen Ausrichtung - war für die Neu-Gesellschafter einer der Gründe, sich Badenova anzuschließen. Durch die sieben in 2011 neu hinzugekommenen Stromkonzessionen vergrößert und arrondiert Badenova ihr Netzgebiet. Die größte Kommune ist Bad Krozingen gefolgt von Neuenburg. Badenova in Breisach entwickelt sich und wächst Badenova in Breisach besteht, neben der Vertriebsmannschaft um Servicecenterleiter Volker Krikziokat (sieben Mitarbeiter), aus Badenova-Wärmeplus. Klaus Preiser ist Geschäftsführer der im Herbst 2007 gegründeten Wärmetochter des Energiedienstleisters, die derzeit rund 45 Mitarbeiter beschäftigt. Daneben ist der Badenova-Unternehmensbereich „Innovations- und Ökologiemanagement“, geleitet von Peter Majer, neben Freiburg auch in Breisach ansässig (vier Mitarbeiter). Darunter sind Fachleute aus dem Bereich Biogas/ Biomasse. 26 weitere Mitarbeiter arbeiten bei Conergos, einer Gesellschaft, die die Badenova gemeinsam mit der Thüga gegründet hat, um ausreichend IT-Kompetenz im Energiebereich zu besitzen. Die drängenden Klimafragen werden nur gelöst, wenn im Wärmebereich mehr Effizienz erreicht wird und wenn bei den Erneuerbaren Energien die Potentiale der Bioenergie erschlossen werden. Dass sich Badenova seit 2008 verstärkt in diesem Bereich engagiert, wird am Standort Breisach besonders deutlich. -------- Badenova in Breisach – auf einen Blick Innovationsfonds – einmalig in der Energiebranche: Eine Besonderheit von Badenova ist der Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz. Stets 3 Prozent des Jahresgewinns fließen in innovative, ökologische Projekte, für die sich Kunden bewerben können. Bislang haben 12 Projekte aus dem Großraum Breisach davon profitiert und 1,42 Mio. Anschubfinanzierung erhalten. Ob es sich um einen CO2-frei beheizten Kindergarten in Breisach (40.000 Euro), „neue Wege der Stickstoffdüngung“ (Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, 250.000 Euro), um „Heizen und Kühlen mit Gas-Klimageräten“ (Sparkasse Staufen, 118.400 Euro) oder um „mobile Pyrolyse im Weinberg“ (Ihringen, 94.000) handelt: Oftmals wären die Vorhaben ohne die Mittel aus dem Fonds nicht umsetzbar gewesen. Neues Angebotsspektrum: Im Laufe der Jahre änderten sich die Dienstleistungen, die Badenova anbietet: Heute stehen neben dem klassischen Produktverkauf (Gas, Strom, Wärme, Wasser) zunehmend innovative Energielösungen wie die „Strom erzeugende Heizung“ oder die Pellet-Lösung mit neuartigem Logistiksystem im Vordergrund. Letztere befindet sich aktuell im Feldtest. Das SC Breisach beteiligt sich am Test. Die Anfänge: Nach der Liberalisierung der Telekommunikations-branche stand ab 1998 in der Energiewirtschaft die Marktöffnung an. Im Südwesten schlossen sich 2001 die Freiburger FEW, die Lörracher BE, die Offenburger MIBA, die Waldshuter GVH, die Stadtwerke Lahr, die Emmendinger GBG sowie die EVO in Breisach zusammen. Das Ziel: Sich gemeinsam im liberalisierten Markt behaupten, Kompetenzen bündeln, ohne jedoch die kommunale Verwurzelung zu verlieren. Die Energieversorgung Oberbaden GmbH, EVO, ist 1975 aus dem Zusammenschluss der Gas- und Elektrizitätswerke GmbH und der Gasfernversorgung Oberbaden entstanden. So dezentral wie möglich, so zentral wie nötig: Nach dieser Maxime agiert Badenova seit 2001. Um nah beim Kunden zu sein, gibt es an 10 Orten im Marktgebiet Servicecenter; in Breisach in der Bahnhofstraße 35. Daten & Fakten zu Badenova in Breisach: - Anteilseigner im Großraum Breisach: die Stadt Breisach sowie 15 kompas-Kommunen – Badenweiler, Bad Krozingen, Buggingen, Ebringen, Ehrenkirchen, Gottenheim, Gewerbepark Breisgau (Eschbach), Hartheim, Heitersheim, Ihringen, March, Merdingen, Neuenburg, Pfaffenweiler, Vogtsburg - Betreutes Erdgasnetz – Länge Versorgungsleitungen: 1.080 km. Über 24.000 Privatkunden und 180 Geschäftskunden. (Erdgasnetzlänge Badenova gesamt: 7.575 km) - Betreutes Stromnetz – Länge Versorgungsleitungen: 609 km. (Stromnetzlänge Badenova gesamt: 4.334 km, Zahl vom Geschäftsbericht 2010, aktuelle Zahl deutlich höher!); 7 neue Stromkonzessionen in 2011: Bad Krozingen, Buggingen, Ebringen, Gottenheim, Gewerbepark Breisgau, Neuenburg, Pfaffenweiler - Betreutes Wärmenetz – Länge Wärmenetz: 1.420 km (Trassenlänge Badenova gesamt: 62, 6 km, Zahl vom Geschäftsbericht 2010). In Staufen betreibt Badenova-Wärmeplus eine große Holzhackschnitzelanlage. - Wertschöpfung: 2,6 Mio. Euro investiert Badenova jährlich im Bereich des Breisacher Standortes, seit 2001: 30 Mio. Euro. - Gewinnausschüttung 2010 gesamt (Breisach + Neugesellschafter) = 1,65 Mio. Euro - Konzessionsabgabe + Gewerbesteuer gesamt = ca. 1,5 Mio. Euro/ Jahr - Innovationsfonds-Projekte Bereich SC Breisach: Über 1,42 Mio. Euro im Zeitraum 2001 - 2011. (Badenova-Gesamt: über 176 Projekte + 19 Mio. Euro. Diese lösten Folgeinvestitionen von rund 78 Mio. Euro aus). Alleine in Breisach gab es bereits 6 Projekte, die mit insgesamt 693.000 Euro unterstützt wurden. - Personal Badenova 2010: 1.238 – SC Breisach: 82 insgesamt - Umsatz Badenova 2010: 661, 3 Millionen - Gewinn Badenova 2010: 56, 3 Millionen - Anteilseigner Stand Dez. 2011: 75 Kommunen + Thüga AG (Presseinfo: Yvonne Schweickhardt, Unternehmenskommunikation, badenova AG & Co. KG, vom 31.1.12) >>> Weitere Meldungen aus der Rubrik "Verbraucher/Wirtschaft" anzeigen. Info von Medieninformation (03) Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung. P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends! |


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