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15. Nov 2011 - 18:09 Uhr

07.03.2012, 20:00 Uhr, Jazzhaus: RAUL MIDÓN - Live In Concert 2012 > Jetzt im Vorverkauf

Eine Stimme, die unter die Haut geht – eine Gitarrentechnik, die Maßstäbe setzt. Der
talentierteste Vertreter des New-Soul im März auf Deutschland-Tournee.
Vielleicht liefert die Tatsache, dass Raul Midón schon in frühester Kindheit erblindete, eine
schlüssige Erklärung. Eine Auflösung für das musikalisches Rätsel, das der hoch gelobte
Singer/Songwriter seit Beginn seiner Solo-Karriere in 2005 mit jedem neuen Album, mit jeder
neuen Konzertreise aufgibt: Wie kann ein Mensch nur so viel Gefühl und Ausdruck in seine
Musik legen? Doch das haben sich auch Musikkenner gefragt, als sie einst mit den Klängen
von Stevie Wonder und Ray Charles in Berührung kamen. Man konnte die außergewöhnliche
Phrasierungskunst dieser ebenfalls blinden Musik-Genies nicht an einzelnen Tönen oder
Harmonien fest machen. Es war und ist vielmehr: Die Musik als Ganzes. Sie berührt einen im
tiefsten Inneren.
Das gilt auch für Raul Midón. Deshalb war es wohl auch einem der größten Produzenten der
Musikgeschichte vorbehalten, diesen unglaublich ausdrucksstarken Sänger und
fantastischen Gitarristen den Weg zur Weltkarriere zu ebnen: Arif Mardin. Für den 2006
verstorbenen Hitproduzenten (u.a. Norah Jones, Aretha Franklin) war dieser
Plattenvertragsabschluss die letzte Großtat in seiner legendären Karriere. Man darf es als
Vermächtnis betrachten. Auch weil Arif Mardins Sohn Joe kunstvoll die Produktion 2005
erschienenen Raul Midóns Albums „State Of Mind“ übernahm (mit Stevie Wonder und
Jason Mraz als Gaststars). 2007 folgten „A World Within A World“, 2009 das bei Universal
erschienene „Synthesis“, bei dem ihn Virtuosen wie Drummer Vinnie Colaiuta (Frank Zappa,
Chick Corea), Gitarrist Dean Parks (Steely Dan) und Bassist und Produzent Larry Klein (Joni
Mitchell, Herbie Hancock, Till Brönner) begleiteten. Wer sich die drei Alben durchhört, stößt
auf zahlreiche grandiose Songs aus dem Grenzbereich zwischen Soul, Blues, Pop und Jazz.
Auf Titel, die sich trotz oder vielleicht wegen ihrer luftigen Arrangements sofort in den
Gehörgängen einnisten um wohlige Emotionen auszulösen. Man hört dieser
leidenschaftlichen, etwas rauen Stimme zu, ist begeistert – und gleichzeitig von der virtuosen,
rhythmisch unglaublichen Akustik-Gitarrenbegleitung fasziniert. So klingt nur einer: Raul
Midón.
Diese Unverwechselbarkeit zeichnet seine Musik von Anbeginn an aus. Auch wenn ihn
Musikkritiker immer wieder mit Stevie Wonder, Seal oder Keziah Jones vergleichen – gerecht
wird man ihm damit keineswegs. Und schon gar nicht, wenn man ihn stilistisch in einem
bestimmten Genre verorten möchte. Denn Midón verbindet kreativ und trotzdem schlüssig
Zutaten aus höchst unterschiedlichen Richtungen: die Gitarrenkunst lässt an Flamenco und
Jazz denken, die Vocals erinnern mal an Old-School-Soul, dann wieder an HipHop, und
harmonisch bedient sich der Ausnahmekünstler bei Blues, Jazz, Folk und Pop. Ein
musikalischer Schmelztiegel, für den es keine vorgefertigte Stilschublade gibt. Sein Weg
abseits ausgetretener Mainstream-Pfade zeichnete sich schon früh ab:
Bereits mit vier Jahren begann Raul Midón mit Schlagzeugspielen, später konzentrierte er
sich auf Gitarre. Mit seiner dynamisch synkopierten Spielweise konnte sich Raúl Midón einen
ureigenen Sound am Instrument aneignen. Das theoretische Wissen holte sich der
Vollblutmusiker schließlich an der University of Miami. Die Florida-Metropole erwies sich für
den musikalischen Nonkonformisten überdies als Karrieresprungbrett. Denn schon bald
avancierte Midón nach erfolgreichem Uni-Abschluss zu einem der gefragtesten
Backgroundsänger der amerikanischen Latin-Szene. Zu seinen Auftraggebern gehörte die
Crème de la Crème: Shakira, Julio Iglesias, Jose Feliciano und Alejandro Sanz. So
ertragreich diese Tätigkeit auch war – letztlich konnte sie Raul Midón nicht zufrieden stellen.
„Ich wollte meine eigene Musik machen – und nicht das, was andere von mir verlangen“,
kommentiert er seinen künstlerischen Befreiungsschlag den der Umzug nach New York im
Jahr 2002 bedeutete.
Im „Big Apple“ war es der legendäre Filmregisseur Spike Lee, der dem außergewöhnlichen
Sänger und Gitarristen die Möglichkeit gab, bei einem Festival mit zu wirken. Raul Midón
sang, spielte und überzeugte auf der ganzen Linie. Der Rest: ein außergewöhnliches Kapitel
jüngerer Musikgeschichte. Überschrift: gehe konsequent deinen Weg. Daran hat sich Raul
Midón in den letzten Jahren kompromisslos gehalten. Auftritte bei den größten TVSendungen
(u.a. „Letterman Late Night Show“), bei den größten Festivals (u.a. Montreux,
Montréal und North Sea Festival), mit Stars wie Richard Bona, jüngst beim „A Concert For
Japanese Tsunami Relief“ und eine stetig wachsende Fangemeinde bestätigen ihn.
Rauls volle Magie entfaltet der mittlerweile in Maryland lebende Musiker live auf der Bühne.
Nur er. Seine Stimme, seine Gitarre, sein Charisma. Dies zu erleben, gehört zu den
momentan eindrucksvollsten Bühnen-Erfahrungen im internationalen Live-Business. Im März
2012 können sich seine deutschen Fans auf der anstehenden Konzertreise dann erneut
davon überzeugen.

Tickets für diese Veranstaltung sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter
+49 (0)7531 908844 oder im Internet auf www.koko.de erhältlich.

(Presseinfo: i.A. Miriam Meridjen, KOKO & DTK Entertainment GmbH vom 15.11.2011)

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