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5. Jan 2018 - 04:47 Uhr

Große Überflutungen und Erdrutsche - St. Blasien/Menzenschwand: Kompletter Straßenzug evakuiert - Bevölkerung soll Trinkwasser vorsorglich abkochen - Hilfs- und Rettungsdienste im Großeinsatz - Höchste Alarmstufe

Großeinsatz auch in Lenzkirch - Hier musste eine Brücke abgerissen werden

Foto: kamera24.tv
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15.15: Nachdem die Einsatzkräfte einen Gesamtüberblick haben, kann weiter davon ausgegangen werden, dass trotz der hohen Schäden und der zeitweisen Unübersichtlichkeit der Situation in der Nacht niemand
verletzt wurde.

10.00 Uhr: Nachdem sich die Leiter der beteiligten Einsatzkräfte einen Überblick über die aktuelle Lage im Bereich St. Blasien/Menzenschwand verschafft haben, steht als wichtigste Meldung über dem Geschehen, dass offensichtlich keine Menschen verletzt wurden. Die Gesamtsituation hat sich nach Einschätzung der Experten vor Ort mittlerweile etwas entspannt. Die Höhe des durch starken Regen und extremes Tauwetter verursachten Schadens kann derzeit nicht beziffert werden. Im Ortsteil Menzenschwand sind zahlreiche Häuser durch die Einwirkung von Wasser und herangeschwemmtem Geröll, Schlamm sowie Baum- und Buschwerk beeinträchtigt. Besonders betroffen war der Bereich "Hinterdorf". Dieser Ortsteil ist derzeit komplett gesperrt. In der vergangenen Nacht liefen in mehreren Häusern die Keller voll. Die Bewohner von insgesamt zehn Häusern mussten vorübergehend evakuiert werden und kamen in Notunterkünften unter. Inzwischen konnten die Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren. Eine Straße wurde schwer beschädigt, wodurch die Trinkwasserleitung geborsten ist. Aktuell ist man bemüht, die Trinkwasserversorgung so schnell als möglich wieder zu gewährleisten. In St. Blasien mussten insgesamt 27 Häuser wegen drohenden Erdrutsches vorsorglich evakuiert werden. Die Bewohner konnten bereits in der Nacht wieder in ihre Häuser zurückkehren. Zahlreiche Keller wurden auch hier von den Wassermassen geflutet. Ebenfalls stark betroffen ist das Albtal im Bereich der Landesstraße 154. Hier sind aktuell die Straßen gesperrt. Im Einsatz mit zahlreichen Kräften sind die Feuerwehr, Rettungsdienste, Technisches Hilfswerk (THW), DLRG, die Bergwacht, Straßenmeistereien, die städtischen Betriebshöfe sowie die Polizei. Ein Polizeihubschrauber beobachtet und dokumentiert die Lage aus der Luft.

08.30 Uhr: Im Bereich Menzenschwand ist eine Trinkwasserleitung geborsten. Aufgrund dieses Defektes kann eine Verschmutzung des Trinkwassers in Menzenschwand nicht ausgeschlossen werden. Die Bevölkerung wird gebeten, das Trinkwasser vorsorglich abzukochen! Diese Warnung wird vor Ort auch über Lautsprecherdurchsagen verbreitet. Die durch Tauwetter und starke Niederschläge hervorgerufene kritische Lage im Bereich St. Blasien/Menzenschwand hat nach jetzigen Erkenntnissen zu keinem Zeitpunkt eine Dimension erreicht, die zur Auslösung eines Katastrophenalarms geführt hätte. Demnächst findet eine Lagebesprechung mit Experten vor Ort statt.

04.00 Uhr: Entspannung im Bereich der Elz. Wie Emmendingens Stadtkommandant Ralf Kesselring im REGIOTRENDS-Gespräch bestätigt, konnte ein Rückgang des Höchststandes der Elz verzeichnet werden.
Die Feuerwehren im Bereich von Elzach bis Rheinhausen hatten die Dämme in der Nacht überwacht.

03.00 Uhr: Auch der Bereich um Furtwangen, Lenzkirch und Wolfach schwer betroffen.

23.30 Uhr: Eine äußerst kritische Lage besteht momentan im Bereich St. Blasien und Menzenschwand. Infolge starker Regenfälle und Tauwetter schwollen Bäche und Flüsse stark an, traten über die Ufer und führten zu größeren Überschwemmungen und Erdrutschen. Es besteht die Gefahr einer Katastrophe.

In St. Blasien muss nach derzeitigem Stand ein kompletter Straßenzug evakuiert und die Bewohner in Sicherheit gebracht werden. Gleiches gilt in Menzenschwand. Der Pegel der Alb steht momentan bei 285 und damit 15 cm unter der Marke des Jahrhunderthochwassers im Jahre 1990. Es wird befürchtet, dass die 300er Marke im Verlaufe der Nacht erreicht wird. Zusätzlich hat Schneefall eingesetzt. Momentan sind noch keine Personen zu Schaden bekommen.

Ein Großaufgebot an Rettungs- und Hilfskräften ist im Einsatz. Vor Ort ist eine Leitstelle eingerichtet. Die Möglichkeit eines Katastrophenalarms ist gegeben.

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